Berlins Geschichte der Sexualität – in Augmented Reality!

In der Berlin-Stadtführung Berlins Geschichte der Sexualität tauchen wir gemeinsam in die Geschichte der Sexualwissenschaft und des Sex in Berlin ein. Dies ist eine einzigartige Stadtführung zur Berliner Geschichte in Augmented Reality, die Sie nirgendwo anders finden werden!

Worum geht es bei dieser Berlin-Stadtführung?

In der Augmented Reality Berlin-Stadtführung Berlins Geschichte der Sexualität entdecken Sie die Geschichte Berlins, wie Sie sie noch nie gesehen haben!

Sexualität von den 1850er bis in die 2020er

Die Geschichte des Sex in Berlin ist einzigartig, aufregend, schockierend, traurig und manchmal absolut unglaublich. Sie werden die jüngere Geschichte von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute entdecken – mit einem Schwerpunkt auf den Goldenen Zwanzigern und den Ereignissen, die zum Nationalsozialismus führten!

Ein einzigartiger Blick auf die Stadt Berlin

Haben Sie genug von den immer gleichen historischen Führungen? Berlins Geschichte der Sexualität gibt Ihnen einen Einblick in die Geschichte Berlins, wie Sie sie noch nie zuvor gesehen haben – und ist dennoch eng mit den konkreten historischen Fakten verbunden, die Sie kennen! Lernen Sie die Goldenen Zwanziger, die Nazizeit und die Berliner Mauer aus einer völlig neuen Perspektive kennen!

Entdecken Sie alles in Augmented Reality

Powered by ZAUBAR: Reisen Sie durch die Zeit und erleben Sie alles in Augmented Reality: Gehen Sie durch das Sexmuseum im weltweit ersten Institut für Sexualwissenschaft, entdecken Sie die Ursprünge der modernen LGBTIQ-Bewegung, erforschen Sie die Anfänge der deutschen FKK-Kultur, erfahren Sie alles über Sexarbeit und sexuelle Fetische in den Goldenen Zwanzigern, betreten Sie den berüchtigten Eldorado-Club und sehen Sie, was ihn zum berühmtesten Club der Welt gemacht hat, verstehen Sie die lange vergessene Verfolgung queerer Menschen im Nazi-Deutschland, erleben Sie die Aids-Krise im geteilten Berlin und erhalten Sie einen Einblick in Sex in Berlin, so wie es heute ist!

Es ist ganz einfach:
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Was nehme ich aus dieser Berlin-Stadtführung mit?

Sie werden Berlins Geschichte der Sexualität nicht nur mit einem besseren Wissen über die Geschichte der Sexualwissenschaft und des Sex in Berlin verlassen, sondern auch mit einem tieferen Verständnis für die Kämpfe marginalisierter Gruppen auf der Grundlage ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identitäten und wie all dies mit ihrer globalen Bewegung und der breiteren deutschen und Berliner Geschichte verbunden ist.

Verständnis für die Zusammenhänge zwischen deutscher Geschichte vor, während und nach dem Nationalsozialismus, Sexualpolitik und Sexualkultur

Warum ist Berlin „die sexuellste Stadt der Welt“ – sowohl heute als auch vor 100 Jahren? Wie viele Menschen arbeiteten in den 1920er Jahren als Sexarbeiter*innen und welche ungewöhnlichen Fetische boten sie an? Warum ist Berlin der Geburtsort der modernen Sexualwissenschaft? Viele der Debatten um Sex und Gender, die wir heute führen, wurden schon vor 100 Jahren geführt – aber von den Nazis fast vollständig zerstört und warfen nicht nur Deutschland, sondern viele Teile der Welt um mehrere Jahrzehnte zurück!

Verständnis für die Kämpfe marginalisierter sexueller und geschlechtlicher Gruppen

Berlin ist auch der Geburtsort der modernen LGBTIQ-Emanzipationsbewegung. Sie werden den „ersten Schwulen der Weltgeschichte“ entdecken, die Gründung der weltweit ersten LGBTIQ-Organisation, die Prägung und Popularisierung der Begriffe „Homosexualität“ und „Transvestit„, eine der weltweit ersten geschlechtsangleichenden Operationen, den weltweit ersten Song und Film über Homosexualität, den bedeutenden Einfluss der Berliner Lesbenkultur der 1920er Jahre auf die weltweite Mode, die Geschlechtervielfalt im berüchtigtsten Club der Goldenen Zwanziger, schwule Nazis und die Zerstörung von allem durch Hitler und Nazideutschland sowie die langsame Wiederauferstehung in einem geteilten Berlin.

Ein unterhaltsamer Tag mit einer Stadtführung der nächsten Generation – in Augmented Reality!

Augmented Reality bringt diese Berlin-Stadtführung auf das nächste Level! Sie bekommen ein iPad Pro zur Verfügung gestellt, das Sie mit ein oder zwei anderen Personen teilen, und begleiten den Berlin-Guide auf seiner historischen Stadterkundung in Augmented Reality! Über die Kamera des iPads können Sie die Realität der Stadt auf Ihrem iPad entdecken, wobei historische Augmented Reality-Elemente darüber gelegt werden. So können Sie zum Beispiel ein Gebäude vor Ihnen genau so sehen, wie es in den 1920er Jahren aussah, mit all den glamourösen Schildern des Nachtclubs, den es damals beherbergte. Oder Sie gehen an Sexarbeiter*innen aus den Goldenen Zwanzigern vorbei, die direkt vor Ihnen stehen, während der Berlin-Guide Sie mit weiteren Informationen versorgt. Sie können auch „Mixies“ erstellen – Fotos von Ihnen mit Augmented-Reality-Elementen! So können Sie sich zum Beispiel bei einer Demonstration mit Frauen während der sexuellen Revolution oder mit der Homosexuellen Aktion Westberlin in den 1970er Jahren fotografieren!

Was muss ich mitbringen?

  1. Ausweis oder Pass: Um das iPad auszuleihen, muss ich ein Foto Ihres Ausweises machen. Die Ausweisnummer kann dabei abgedeckt bleiben. Dieses Foto wird bei Rückgabe des iPads wieder gelöscht.
  2. Ein gültiges Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel, da wir mit der U-Bahn oder dem Bus fahren werden.
  3. Ein Regenschirm oder Sonnenschutz und Wasser, je nach Wetterlage. (Bitte beachten Sie, dass die Tour bei extremen Wetterbedingungen, wie starkem Regen oder Sturm, abgesagt wird und Sie den vollen Betrag zurückerhalten).
  4. Ein neugieriger Geist und keine Scheu davor, sich unterhalten oder schockieren zu lassen.

Wann und wo findet die Tour statt, und wie lange dauert sie?

Berlins Geschichte der Sexualität in Augmented Reality beginnt vor dem Schloss Bellevue (Schloss Bellevue, Spreeweg 1, 10557 Berlin). Wir treffen uns unter den Bäumen auf der rechten Seite des Schlosses (wenn Sie Richtung Schloss stehen), direkt an der Straße. Die Zeiten entnehmen Sie bitte dem Terminkalender bei der Buchung Ihrer Tickets.

Die Berlin-Stadtführung dauert etwa 3 Stunden und endet am Nollendorfplatz. Von dort aus haben Sie eine hervorragende Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel in die ganze Stadt.

Was kostet es, und was muss ich sonst noch wissen?

Preise zur Stadführung

Die Berlin-Stadtführung kostet 49,00 € pro Person.

Für Studierende gibt es einen Rabatt von 50%. Bitte bringen Sie zur Tour einen gültigen Studierendenausweis mit, um zu belegen, dass Sie Student*in sind.

Außerdem gibt es 50% Ermäßigung für Menschen, die in der Sexualpädagogik, Sexarbeit oder im Sex/Gender-Aktivismus arbeiten oder ehrenamtlich tätig sind.

Zu den berechtigten Personen gehören:

  • Personen, die im Bereich der sexuellen Gesundheit arbeiten (z. B. Aidshilfen, STI-Prävention, usw.)
  • Personen, die in der Sexualbildung tätig sind (z. B. sexologische Institute, Universitäten, selbstständige Referierende, Kink-Pädagog*innen usw.)
  • Menschen, die sich für Menschenrechte im Zusammenhang mit Geschlecht/Sexualität einsetzen (z. B. Feminismus, LGBTIQ usw.)
  • Sexarbeiter*innen

WICHTIG: Diese Buchung wird nur gültig, wenn Sie NACH dem Buchungsvorgang eine E-Mail an service@berlinguide.de schicken und einen Link zu Ihrer Arbeit angeben, der belegt, dass Sie für diesen Preis in Frage kommen.

Auch gibt es Rabatte für Gruppenbuchungen:

  • 3-4 Personen erhalten einen Rabatt von 20%
  • 5 oder mehr Personen erhalten einen Rabatt von 30%

    Sprache

    Die Berlin-Stadtführung ist in Englisch. Deutsche Touren können jedoch auf Anfrage als private Führungen für 250€ (unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden) angeboten werden. Für deutsche Touren senden Sie mir bitte eine E-Mail an service@berlinguide.de.

    Weitere Infos 

    • Die gesamte Berlin-Stadtführung ist für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.
    • Dies ist eine einzigartige Führung in Berlin, die sich auch hervorragend als Geschenk für Ihre Angehörigen eignet!
    • Sie können auch eine private Tour für einen Festpreis von 250€ buchen. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an service@berlinguide.de!
    • Diese Berlin-Stadtführung ist nur für Personen geeignet, die mindestens 18 Jahre alt sind.
    • Bitte beachten Sie die Trigger-/Inhaltswarnungen, die Folgendes beinhalten: Tierquälerei, Antisemitismus, BDSM/Fetische, HIV/Aids, Homophobie, Menschenhandel, (Massen-)Mord, Nazi-Deutschland, Armut, Rassismus, Sex, Sexismus, sexueller Missbrauch, (sexualisierte) Gewalt gegen und Missbrauch von Kindern, Sexarbeit/Prostitution, Transphobie und Gewalt (physisch, psychisch, sexualisiert).

    Was sind die genauen Stationen dieser Berlin-Stadtführung?

    1. Treffen vor dem Schloss Bellevue
      1. Einführung
      2. Die Geschichte der deutschen Freikörperkultur
    2. Magnus-Hirschfeld-Ufer
      1. Karl Heinrich Ulrichs – „der erste Schwule der Weltgeschichte“
      2. Magnus Hirschfeld und die „sexuellen Zwischenstufen“
      3. Die Gründung der ersten LGBTIQ-Organisation der Welt
      4. Die Gründung des ersten sexualwissenschaftlichen Instituts der Welt
      5. Die intergeschlechtliche trans* Frau Lili Elbe und eine der ersten geschlechtsangleichenden Operationen der Welt
      6. Das Sexualmuseum
      7. Die Zerstörung von Hirschfelds Werk durch die Nazis
    3. Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Queers
      1. Ernst Röhm, Chef der Sturmabteilung, & Adolf Hitler
      2. Der Massenmord an LGBTIQs in den NS-Konzentrationslagern
    4. Kurfürstenstraße
      1. Sexarbeit und Fetische in den Goldenen Zwanzigern
    5. Schwerinstraße
      1. Lesbisches Leben vor und während der Goldenen Zwanziger
      2. Die Lesbenbar „Toppkeller“
      3. Die deutsche Sängerin Claire Waldoff
    6. Nollendorfstraße
      1. Schwules Leben vor und während der Goldenen Zwanziger
      2. Polizeidirektor Leopold von Meerscheidt-Hüllessem & Psychiater Richard von Krafft-Ebing
      3. Der englische Schriftsteller Christopher Isherwood & Cabaret
    7. Speisekammer im Eldorado
      1. Die weltberühmten Eldorado-Clubs
      2. Geschlechtervielfalt, Drag, „Transvestiten“ und frühe trans* Identitäten
      3. Ernst Röhm im Eldorado
      4. Die Suche der Zeitschrift Vogue nach der „schönsten Frau Berlins“ der 1920er Jahre
    8. Internationale Stele Gegen das Vergessen
      1. Die sexuelle Revolution in Westdeutschland und der DDR
      2. Die LGBTIQ-Bewegung im durch die Mauer geteilten Berlin
      3. Charlotte von Mahlsdorf, die berühmteste trans* Frau der DDR
      4. Freikörperkultur und Sexarbeit in Ost und West
      5. Rita Süssmuth & die Aids-Pandemie in West und Ost
    9. Nollendorfplatz
      1. Fetisch-Event Folsom Europe
      2. CSDs in Berlin heute
      3. Aktuelle Clubkultur & Sex in Berlin vor, während und nach COVID-19, einschließlich Berghain, Kit Kat und Lab-Oratory